Ein gutes Dutzend Songs sind auf der neuen CD zu hören, alle in den letzten drei Jahren entstanden. Musikalisch und textlich ist Kirk sich treu geblieben. Dass der Künstler lange Zeit als Straßenmusiker "on the road" zu erleben war, merkt man seiner Bühnenshow deutlich an. Sein Gitarrensound ist pur und frei von Effekthascherei, technische Spielereien sind ihm fremd. Befreundete Musiker bereichern einige Lieder der CD mit instrumentalen Beiträgen.

In Kirks Texten spürt der Zuhörer die Freude und den Respekt, den der Sänger gegenüber der Sprache empfindet. Worthülsen und Allgemeinplätze sind nicht seine Sache. Auf "Schwarze Krähen, blaue Stunden" trifft Sprachwitz auf Nachdenklichkeit, Melancholie und Nonsens sind nur eine Songlänge voneinander entfernt. Mal konstatiert der Künstler nüchtern "Die Welt ist voller Idioten", dann besingt er melancholisch-romantisch die "Feldhasen in Dortmund-Nord". Kirk plaudert und sinniert, fordert heraus und ist dabei voll Selbstironie, ohne jemals aufgesetzt zu wirken.

Presseinfo

"Sturm und Drang war einmal? Ha. Tom Kirk hören: Texte, Gesang,  Klampfensounds aus der Indie-Garage. Mit heißer Nadel gestrickt bereits des Barden Debütscheibe "Schluß mit dem Geschrei!". Kirks Interpretionen als auch Arrangements gefeilter, jedoch konsequent elementar wie gehabt auf seinem aktuellen Album "Schwarze Krähen, blaue Stunden". Liederleute-Punk mit Titeln wie "Die Welt ist voller Idioten" oder "Nazi im Dorfteich". Und "Worauf ich mich freu" ein radiotaugliches Liebeslied für, beispielsweise,  1LIVE wie WDR 4, wenn's im März/April/Mai nochmal schneien sollte oder erneut regnet."

Jochen Arlt, Juror "Preis der deutschen Schallplattenkritik"